*InterviewFreitag* mit Juliane Maibach


Heute gibt es wieder ein Interview.

Viel Spaß!



1. Erzähl uns doch mal was über dich.
Mein Name ist Juliane Maibach, ich lebe mit meinem Mann, unseren beiden Hunden und unserer Katze in der Nähe von Freiburg. Momentan steht für uns vor allem unser erstes Kind im Mittelpunkt – ein Junge, der Anfang November auf die Welt kommen wird. Wir sind natürlich bereits voller Vorfreude und können es gar nicht erwarten ihn in den Armen zu halten und gemeinsam diesen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Beruflich arbeite ich als selbstständige Autorin. Meinen ersten Roman habe ich im Dezember 2012 veröffentlicht. Im Oktober erscheint bereits mein elftes Buch – ich kann es oftmals selbst kaum glauben, dass ich inzwischen an meiner dritten Fantasy Reihe schreibe und die vierte auch schon in Planung ist.
Das Schreiben hat schon immer zu mir gehört, bereits als ich die ersten Worte zu Papier bringen konnte, habe ich erste Geschichten aufgeschrieben. Es war damals bereits mein großer Traum einmal Autorin zu werden, umso mehr bedeutet es mir, dass ich diesen heute leben kann.

2. Wenn du nicht gerade schreibst, was machst du dann in deiner Freizeit?
Auch wenn ich nicht mehr ganz so oft wie früher dazu komme, lese ich noch immer sehr gerne. Ansonsten gehe ich mit meinen Hunden spazieren, oder kümmere mich um unseren Kater. Ich liebe es aber auch mit meinem Mann in richtig guten Restaurants essen zu gehen oder einen schönen Film anzuschauen. Außerdem spiele ich in meiner Freizeit Klavier und mache viel Sport.

3. Welche gehypten Bücher haben dir gar nicht gefallen?
Ich lese eher Genres, in denen die Bücher recht selten gehyped werden, z.B. Historische Romane. Ich nehme auch gerne mal einen Thriller zur Hand, aber gerade bei diesen bin ich extrem wählerisch. Fantasy Romane lese ich zum Beispiel gar nicht. Ich denke, das liegt daran, dass ich schnell meine eigenen Bilder und Vorstellungen dazu bekomme und die Handlung nicht immer so verläuft wie ich es gerne hätte. xD

4. Wie stehst du zu Buchverfilmungen?
Es gibt nur wenige Buchverfilmungen, die ich wirklich gelungen finde. Meistens war ich recht enttäuscht, wenn ich den Roman vorher gelesen und irgendwann den Film dazu gesehen habe. Die Bilder, die ich im Kopf habe, sind einfach ganz andere als die, die man letztendlich auf der Leinwand zu sehen bekommt und oftmals wird auch viel an der Handlung verändert oder gar weggelassen – was wirklich ärgerlich ist.
5. Wenn du in der Welt deiner Bücher leben würdest, wie würdest du dich vorstellen?(Fähigkeiten usw.)
Ich wäre auf jeden Fall gerne eine taffe Frau, die zielstrebig ihren Weg geht. Vielleicht hätte ich in dieser anderen Welt einen Buchladen, aber in jedem Fall ein eignes Geschäft. Auch, wenn man mich auf den ersten Blick hin für eine normal Sterbliche halten würde, schlummerten in meinem Inneren verborgene magische Kräfte. Ich würde die Elemente beherrschen und könnte Feuer, Eis, Wind und Wassermagie anwenden. Für meine Familie und Liebsten wäre ich immer da und würde alles dafür tun, um sie zu beschützen. Sicher würde ich auch für sie die Welt retten. ;-)

6. Welches ist dein absolutes Lieblingszitat?
„Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen.“
– Charlie Chaplin -

7. Wie sieht ein typischer Schreibprozess bei dir aus?
Es beginnt alles mit einem ersten Einfall, den ich zunächst aufschreibe und in einem Ordner sammle. Nach und nach kommen immer mehr Ideen dazu, bis sich eine Geschichte bildet. Die Charaktere stehen ebenfalls recht schnell fest und nehmen Formen an.
Bevor es schließlich ans Schreiben geht, entwickle ich einen Handlungsablauf, den ich Punkt für Punkt notiere und an den ich mich auch im Grunde halte. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich ein paar Dinge ändern oder manche Figuren auch ganz eigene Wege gehen, die so nicht geplant waren. Aber im Großen und Ganzen halte ich mich an die Vorgaben.
Die Grundfassung des Manuskripts habe ich immer recht schnell geschrieben, das dauert meist um die 2 Monate. Danach geht es jedoch ans Korrigieren, was sehr zeitintensiv und stellenweise auch anstrengend ist. Anschließend geht das Buch an meine Lektorin, die ihre Vorschläge und Verbesserungen macht. Bis ein Buch herauskommt, vergehen durchaus um die sechs Monate.

8. Mit welchem Buch hat deine Lesesucht angefangen?
Ich fand es als Kind unglaublich toll vorgelesen zu bekommen und konnte die Texte immer recht schnell auswendig, so dass ich sie dann stolz meinem Großvater vorgetragen habe. Damals mochte ich zum Beispiel sehr „Muck, der Wichtelmann“, Märchenbücher usw.
In der Grundschule war ich ein absoluter Fan von den „Geheimnis Büchern“, die habe ich regelrecht verschlungen. Zu der Zeit habe ich auch angefangen, meine ersten eigenen Geschichten aufzuschreiben.

9. Bist du eher für die Guten oder die Bösen?
Um ehrlich zu sein, bin ich doch eher für die Bösen. Sie sind einfach interessant, meist vielschichtig und verbergen oftmals irgendetwas in ihrem tiefsten Inneren. Es ist unheimlich fesselnd diese Charaktere, die so viel Dunkles umgibt kennenzulernen – auch beim Schreiben selbst, finde ich diese Art der Protagonisten immer sehr spannend zu schreiben. Man kann einfach mal richtig fies sein xD

10. Welche Autoren liest du gern?
Ich lese gerne Bücher von Petra Hammesfahr – die Wendungen kommen oft total überraschend und die Geschichten sind wirklich spannend. Aber auch Astrid Fritz, John Katzenbach, Jodi Picoult, oder Petra Durst- Benning finde ich unglaublich toll und ich habe eine Menge Bücher von ihnen.


Wie hat euch das Interview gefallen? <3


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